Resteverwertung: Pastasalat

Aus Gründen der tiefen Liebe und Verbundenheit wird der Herr Minimalism hier gern mit kulinarischen Dingen für seinen Arbeitsplatz versorgt. Dafür habe ich mir vorgenommen im kommenden Jahr am Vorabend immer ein wenig mehr zu kochen um dies dann dem Herrn des Hauses mitzugeben. Nach Möglichkeit möchte ich das Essen dann noch etwas weiter “veredeln”, sprich picknickfreundlich umbauen. Nachdem wir gestern Abend eine schnelle Pasta Aglio Olio hatten, zauberte ich mit wenigen Handgriffen heute morgen einen Salat aus den übrigen Spaghetti. Wir waren beide sehr begeistert und so möchte ich dieses Rezept gleich zum Wiedereinstieg in die Kochbloggerei beim aktuellen Blogevent im Kochtopf mitmachen lassen. Schließlich geht mit dem würzigen Salat auch der Vorsatz einher im kommenden Jahr nachhaltig zu kochen. Auch wenn das nicht immer ganz leicht ist, weil Herr Minimalism gern allabendlich die Töpfe inspiziert und heimlich leerfuttert.

Pastasalat

Zutaten
Pasta vom Vortag
schwarze Oliven
getrocknete Tomaten
Rispentomaten
Seranoschinken
Parmesan
Basilikum
Olivenöl

Die Spaghetti in mundgerechte Stücke schneiden, ebenso die getrockneten und frischen Tomaten und den Seranoschinken. Oliven hablieren.  Parmesan in feine Stücke schneiden oder hobeln. Alles vermsichen, ein wenig getrockneten oder frischen Basilikum zugeben sowie einen Schuss Olivenöl.

Die Küche wird wieder warm

Puh, was für ein 2010. Das hat ordentlich gestresst, aber nun, nach all dem Tohuwabohu gibt es ein neues frisches Jahr und da muss auch wieder mehr gekocht werden. Denn die Nachkochliste ist immer noch unendlich lang, wird beinahe täglich bereichert und die Freude am Teilen der Rezepte und Kocherfahrungen ist ebenso noch im Herzen. Außerdem gibt es treue Fans im schönen Frankfurt, die ich nicht länger warten lassen und mit Inspiration für den Kochtopf bereichern will. Also für dich liebe Kaja, hier geht es jetzt wieder weiter. Zunächst nur mit Grüßen. Aber ein Kochblog verpflichtet ja auch zum guten Kochen, das ist nämlich mein Bestreben für 2011: wieder viel und gut Kochen! Und hier in Bild und Wort festhalten. Bis bald, am Herd.

Die Küche bleibt kalt

ein bißchen noch, denn sie zog um, die Ki-Ka-Koch-Küche. Es zog uns in eine neue Wohnung, angekommen sind wir schon, aber es bleibt vieles zu tun und vieles zu verschönern, aufzubauen, aufzuräumen, einzuräumen, zu überlegen… Und dann ist die neue Küche auch noch ein wahrhaftes hässliches Entlein. Und ich hoffe, ich freunde mich noch mit dem neuen Herd an, damit es hier wieder etwas voller wird.

Weichnachtssuppe: Gemüsebrühe mit Möhrenstreifen und Polentasternen

Und schon wieder lies ein neues Rezept auf sich warten. Im Moment staut sich der Stress aber auch sehr auf, hier in Berlin. Die letzten Sachen für die Uni wollen erledigt werden, der Umzug in größere vier Wände stehen bevor, Familienbesuch kündigt sich an, Familiengeburtstage wollen gefeiert werden. Bei all dem wird natürlich dennoch viel gekocht, das lasse ich mir nicht nehmen, wenngleich mir im Moment der rechte Antrieb fehlt. Bis es wieder kulinarisch großes gibt, arbeite ich die Weihnachtsrezepte auf. Diesmal der Zwischengang, eine klare Gemüsebrühe mit Polentasternen und Bäumen, sowie Möhrenstreifen. Ein Rezept bedarf es diesmal nicht, ich habe lediglich eine gewöhnlichg Gemüsebrühe aus einen großen Haufen Gemüse gekocht, zwei Möhren geschält und mit dem Sparschäler dünne Streifen abgezogen. Für die Polentesterne habe ich je einen viertel Liter Milch und Brühe aufgekocht, 125 g Maisgrieß eingestreut und unter Rühren aufgekocht, bis sich die Polenta vom Topfboden löste. Dann die Polenta schnell auf einem Backpapier ausgelegten Backblech ausgestrichen, abkühlen lassen.

Polentabäume und Sterne

Dann die Polenta schnell auf einem Backpapier ausgelegten Backblech ausgestrichen, abkühlen lassen. Dann Sterne und/oder andere Fomren ausstechen. Kurz vor dem Servieren die Möhrenstreifen und die Polentasterne zugeben, heiß servieren. Köstlich und wunderbar leicht vor dem großen Hauptgang!

Suppe mit Möhrenstreifen und Polentasternen

Weihnachtliches Festmenü: Salat und Datteln

Die Weihnacht liegt nun schon über einen Monat zurück, aber dennoch möchte ich das ausgefeilte und lang geplante Menü nicht vorenthalten, denn es war vorzüglich und past wohl auch zu einigen anderen Anlässen, die uns in diesem Jahr noch erwarten.

Zur Weihnacht wollten wir etwas Besonderes, viele Gänge sollten es sein, war es doch unser erstes gemeinsames Christfest, ganz allein, nur zu zweit. Also begann der Abend nach einer netten Bescheerung mit hübschen Tannenbaum mit einem leichten und nicht weniger schmackhaften Salat und zweierlei Sorten Amuse Goell der Dattel. Wir mochten es sehr gern, besonders die Datteln, wenngleich wir wohl etwas zu wenig Gorgonzola zum Füllen verwendet habe. Also, nciht daran sparen!

Weihnacht

Salat

Zutaten Salat
frischen Rucolasalat
Feta
Kirschtomaten
bestes Olivenöl und Balsamico
Pfeffer und Salz

Den Salat waschen und trocken schütteln. Die Tomaten ebenfalls waschen und halbieren. Beides in einer Schüssel anrichten und pfeffern und salzen. Mit etwas Öl und Balsamico beträufeln, den Feta darüber bröseln.

Zutaten gefüllte Datteln
getrocknete Datten
Schinken
Gorgonzola
Minze
Walnusshälften

Die eine Hälfte der Datteln mit dem Schinken umwickeln, mit einem Zahnstocher feststecken und von allen Seiten ohne Fett in einer Pfanne anbraten. Warm servieren.

Die andere Hälfte der Datteln je mit einem Stück Gorgonzola, einem Blatt Minze und einer Wallnusshälft füllen.

Zitronenkuchen in Perfektion

Da bin ich, nach monatelanger und schmerzlicher Trennung nun also wieder zurück. Es viel mir nicht leicht, aber es gab Wichtigeres, wenngleich es natürlich nichts Wichtigeres denn Essen geben kann. Jedoch muss studiert werden, tagein, tagaus und das hält bisweilen in Atem. Und dann hatte R. es am Magen, so schlimm, dass er sich zum Arzt schleppte, Schonkost brauchte und ich, als liebende Frau am Herde mit ihm alle Varianten des Kartoffel-Gemüse-Reis-Trios aß.

Nun geht es dem Magen zum Glück besser, ich bin beruhigt und traue mich langsam wieder ausgefallen und aufwendig zu kochen. Zeit also, sich hier zurück zu melden. Denn Einiges ist liegengeblieben, dass will aufgeholt werden. Zum Beispiel den Plätzchensendern danken, das versucht ich schon per Kommentar, aber mein Feuerfuchs ist eine olle Ilsebill, die nicht so will, wie ich wohl will. Deswegen sei Juliane hier nochmals gedankt für ihre Plätzchen, die schneller verspeist waren, als ich “Plätzchenpaket” sagen konnte. Bitte verzeih, dass ich dies erst jetzt tue, aber manches hält einen, wie schon erwähnt, vom Bloggen ab. Geliebt haben wir dein formidables Gebäck sehr!

Und nun, da ich frisch mir mein schlechtes Gewissen mir von der ächzenden Seele tippte, wird es Zeit für etwas Kulinarisches. Zum neuen Jahr muss dies natürlich etwas Besonderes sein, das würdig ist das neue Ki-Ka-Koch-Jahr einzuläuten. Natürlich geht dies am besten mit Kuchen, diesmal einem so perfekten Kuchen, das weder von R. noch dem Kinde etwas bemängelt wurde. Die Mengenangaben sind für eine kleine, 18-Zentimeter-Kastenform gedacht.

Zitronenkuchen

Zutaten
125 g weiche Butter
87 g Zucker
3 getrennte Eier
75 g Zucker
eine winzige Prise Salz
175 g Mehl
ein halbes Päckchen Backpulver
65 ml Milch
Saft von zwei kleinen oder einer großen Zitrone

Butter, Zucker, Eigelbe schaumig aufschlagen. Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, 75 g Zucker zugeben und weiterschlagen. Den Eischnee vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben. Das Mehl und das Backpulver zugeben, unterheben, die Milch und den Zitronensaft unterrühren, so dass ein beinahe flüssiger Teig entsteht. Wer möchte kann auch noch Zitronenschale zugeben, meine Zitrönchen waren dafür nur schon zu alt.  Den Teig in eine gebutterte Form geben und bei 180°C etwa eine halbe Stunde goldgelb backen. Mit Zitronen-Puderzucker-Guss überziehen, mit bunten Streuseln bestreuen.

Bunter Hackbraten

Es ist ein Schande, so lang lies ich hier nichts von mir hören, stand in der Zeit ab und an mit schlechtem Gewissen in der Küche. Aber Zeit war eben doch eine Mangelwahre, zum einen weil die Uni besucht, vor- und nachbereitet werden wollte, als auch einige Sachen für das andere Projekt des Hauses Ki-Ka-Kochen hielten mich in Atem. Aber heute soll es endlich mal wieder etwas geben, etwas Gutes dazu. Wir aßen den Hackbraten schon vor einer Weile, jedoch wurde er, aus mir unerfindlichen Gründen bislang noch nicht verbloggt. Aber nun ist es so weit. Der Anstoß kam durch das, von mir schon hoch gelobte Kochbuch. Ich habe die Zutaten ein wenig an meinen Kühlschrankinhalt angepasst, was dem Genuss dieses Sonntagsessen keinen Abbruch tat. Wir haben es sehr gemocht.

Bunter Hackbraten mit Gemüse

Zutaten
400 g gemischtes Hackfleisch
eine Zwiebel
eine Möhre
eine Hand voll Tiefkühlerbsen
eine gelbe Paprika
ein altbackenes Brötchen
ein Ei
Salz, Pfeffer, Butter
scharfes Paprikapulver

Die Zwiebel und die Möhre schälen, beides fein würfeln. Die Paprika putzen und ebenfalls fein Würfeln. Die Zwiebel in etwas Butter anschwitzen, das Gemüse zugeben und kurz dünsten, dann abkühlen lassen. Inzwischen das Brötchen in Wasser einweichen, zu dem Hackfleisch geben. Das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, Ei zugeben und alles gut vermengen. Eine gebutterte Kastenform zur Hälfte mit dem Hack füllen (gut andrücken!), einen kleinen Rand hochziehen. Das Gemüse in die Mitte geben, mit dem restlichen Hack abdecken und bei 180°C etwa 40 Minuten im Ofen backen. Dazu Kartoffeln und dunkle Soße servieren.

Couscous mit Haloumi

Bislang haben wir ihn immer auswärts, beim Haloumihändler unseres ungetrübten Vertrauens gegessen, diesmal haben wir ihn jedoch aus dem Supermarkt probiert. Ich war zunächst skeptisch, ging ich doch davon aus, dass wohl nichts den gewohnten Haloumi toppen könnte, jedoch muss ich sagen, dass er gar nicht schlecht war. Es wird ihn öfter geben, wenn es am Abend mal schnell gehen muss. Dazu der Couscoussalat, den wir hier schon mal aßen und insgesamt war es ein durch und durch famoses Essen. Auf ein ausgiebiges Rezept verzichte ich, denn der Haloumi wurde nur in olivenöl angebraten und der Salat nach dem oben verlinkten Rezept zubereitet.

Cous Cous mit Haloumi

Überbackener Toast

Das Rezept stammt wohl auch aus meinem DDR-Kochbuch, jedoch hat vor allem meine Mutter dies mit uns früher gegessen: überbackener Toast. Es fehlt noch Ketchup, den hatten wir jedoch nicht im Haus. Und sonst wird er hier auch nicht zu sich genommen, zu diesem Gericht gehört er jedoch wie das Ei auf den Sonntagsfrühstückstisch. Aber ohne war es auch sehr lecker, wie in alten Kindertagen, im Herbst, wenn es Abends schnell gehen musste. Ach, da denke ich gern dran!

Überbackener Toast

Überbackener Toast

Zutaten
Toast für zwei Personen
Butter
Salami
Gouda
Kochschinken
Camembert

Den Toast mit Butter bestreichen und mit Salami und Kochschinken belegen. Auf die Salami den Gouda geben, die Kochschninkentoasts mit Camembertscheiben belegen. Bei 180°C im Ofen backen, bis der Käse zerlaufen ist. Aus dem Ofen nehmen und mit scharfen Paprikapulver bestreuen. Gegebnenfalls mit Ketchup servieren.

Resteverwertung: Reis mit Feta und Oliven

Es bleibt manchmal etwas über, auch wenn sich Herr Minimalism immer sehr darum bemüht, alles auf zu Essen. Jede Suppe, jeder Rest Kartoffelpüree, alles wird gewissenhaft gegessen. Wenn dann doch etwas übrig bleibt, bin ich so glücklich, dass ich mich agr nicht von dem Rest trennen kann. Einmal blieb nach zwei Tagen noch ein Rest Gemüsecremesuppe übrig, so dass ich sie einfrieren konnte. Noch heute fristet sie ein viel beachtetes Leben im Tiefkühler, da ich mich noch nicht von ihr trennen konnte. Immerhin ist sie die Suppe, die noch da war.

Neulich war noch Reis übrig und da ich mir nur ein nostalgisches Süppchen im Kühlschrank erlauben wollte, verkochte ich ihn am nächsten Tag mit allem was der Kühlschrank so hergab. Geschmeckt hat es sehr gut und schnell ging es auch noch, ich und Herr Minimalism waren glücklich.

Reis mit Oliven und Feta

Zutaten
Reis für zwei Personen, vorgekocht
100 g schwarze Oliven, ohne Stein
300 g gemischtes Hackfleisch
200 g Feta
100 g Hokaidokürbis, ebenso vorgekocht
einen Schluck Weißwein
Olivenöl, Salz und Pfeffer

Das Hackfleisch in einem Schuss Olivenöl krümelig anbraten. Reis, Kürbis und Olivenzugeben, mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Ein wenig köcheln lassen. Den Feta in Würfel schneiden und zugeben. Alles würzen und sofort servieren.