Ki-Ka-Kaffee und seine Fi-Fa-Folgen

Ki-Ka-Kaffee und seine Fi-Fa-FolgenKaffee und Johanna kommen einfach nicht zusammen. Eine Beziehung, wie sie belasteter nicht sein könnte. Kaffee schmeckt mir nicht, weder schwarz, noch mit Milch und Zucker, weder als Milchkaffee oder Cappuccino. Espresso geht gar nicht und auch sonst mag ich Kaffee weder als Tiramisu oder Eis oder in egal welcher Form. Wir werden einfach keine Freunde. Das schwarze Glück, dass es für Herrn Minimalism bedeutet bleibt mir fern. Und doch habe ich in meinem Leben erst neulich wieder die Bekanntschaft mit meinem Unfreund Kaffee gemacht, zum zweiten Mal. Der Herr des Hauses und ich wollten eigentlich unsere Tanzbeine schwingen gehen, jedoch fühlte R. sich nicht besonders gut. Also tranken wir einen Kaffee, R. in der Hoffnung auf eine Genesung seines Magenleidens und ich in Hoffnung auf Bekämpfung meiner Müdigkeit. Und in meinem Falle wirkte das schwarze Glück auch, nur leider auch nur bei mir. Und während R., immer noch mit seinem verstimmten Magen beschäftigt, ins Bett wanderte, konnte ich nicht still sitzen. Geschweige denn Schlafen. Und so sortierte ich bis in die tiefste Nacht Rezepte, klebte sie fein säuberlich in meinen Ordner, legte mich ins Bett, schlief zwei schwere Stunden, lag wach und sortierte weiter. Kaffee, mein Freund, es soll keine Freundschaft oder gar liebe mit uns werden!

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