Möhren-Ingwer-Suppe

Auf dem Jenseits von Millionen aßen wir Ingwer-Möhren-Suppe, die ich ganz phantastisch fand, besonders, wenn man im Kopfe hat, wie die Verpflegung auf anderen Konzerten so sein kann. Bei The Whitest Boy Alive gabs nach Ansage des Bühnenhampelmännchens Bratwurst und Fleisch, ich wollte es gar nicht sehen. Schlechter als auf jedem Trebuser Dorffest, die einzige Jahresattraktion meines Heimatörtchens, kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Ist ja auch immer das selbe.

Das Süppchen fand ich jedenfalls ziemlich gut und wollte es unbedingt nachkochen. Heute kam ich dann endlich dazu. Und es schmeckte wiederum sehr gut, die leichte Süße der Möhren harmoniert sehr gut mit der angenehmen Schärfe des Ingwers. Meine Mutter fand den Ingwer ausreichend, ich würde sogar noch mehr nehmen. Schon allein, damit es im ganzen Haus herrlich nach dieser Wurzel duftet.

Möhren-Ingwer-Suppe
Zutaten
ein Kilogramm Möhren
vier Kartoffeln
ein Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe
eine Zweibel
ein großes Stück Ingwer (etwa acht Zentimeter)
etwas Salz, Pfeffer und Zucker
Cayennepfeffer
eine Hand voll Pinienkerne
nach Bedarf einen Löffel Joghurt und Pesto

Die Möhren und Kartoffeln schälen und würfeln. Die Zwiebel ebenso schälen. Alles in Butter gut anbraten, bis es fein nach Butter riecht. Dann mit der Brühe ablöschen und etwa fünf Minuten kochen. Den Ingwer reiben und zugeben, bei kleiner Hitze etwa eine viertel Stunde kochen lassen. Dann pürieren und wenn man möchte die Suppe noch durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Cayennepfeffer abschmecken. Die Pinienkerne ohne Fett anrösten. Die Suppe in Schäkchen füllen, einen kleinen Löffel Pesto und Joghurt (oder Saure Sahne) darauf setzen, mit den Pinienkernen bestreuen und heiß servieren.

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