Zitronenkuchen in Perfektion

Da bin ich, nach monatelanger und schmerzlicher Trennung nun also wieder zurück. Es viel mir nicht leicht, aber es gab Wichtigeres, wenngleich es natürlich nichts Wichtigeres denn Essen geben kann. Jedoch muss studiert werden, tagein, tagaus und das hält bisweilen in Atem. Und dann hatte R. es am Magen, so schlimm, dass er sich zum Arzt schleppte, Schonkost brauchte und ich, als liebende Frau am Herde mit ihm alle Varianten des Kartoffel-Gemüse-Reis-Trios aß.

Nun geht es dem Magen zum Glück besser, ich bin beruhigt und traue mich langsam wieder ausgefallen und aufwendig zu kochen. Zeit also, sich hier zurück zu melden. Denn Einiges ist liegengeblieben, dass will aufgeholt werden. Zum Beispiel den Plätzchensendern danken, das versucht ich schon per Kommentar, aber mein Feuerfuchs ist eine olle Ilsebill, die nicht so will, wie ich wohl will. Deswegen sei Juliane hier nochmals gedankt für ihre Plätzchen, die schneller verspeist waren, als ich „Plätzchenpaket“ sagen konnte. Bitte verzeih, dass ich dies erst jetzt tue, aber manches hält einen, wie schon erwähnt, vom Bloggen ab. Geliebt haben wir dein formidables Gebäck sehr!

Und nun, da ich frisch mir mein schlechtes Gewissen mir von der ächzenden Seele tippte, wird es Zeit für etwas Kulinarisches. Zum neuen Jahr muss dies natürlich etwas Besonderes sein, das würdig ist das neue Ki-Ka-Koch-Jahr einzuläuten. Natürlich geht dies am besten mit Kuchen, diesmal einem so perfekten Kuchen, das weder von R. noch dem Kinde etwas bemängelt wurde. Die Mengenangaben sind für eine kleine, 18-Zentimeter-Kastenform gedacht.

Zitronenkuchen

Zutaten
125 g weiche Butter
87 g Zucker
3 getrennte Eier
75 g Zucker
eine winzige Prise Salz
175 g Mehl
ein halbes Päckchen Backpulver
65 ml Milch
Saft von zwei kleinen oder einer großen Zitrone

Butter, Zucker, Eigelbe schaumig aufschlagen. Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, 75 g Zucker zugeben und weiterschlagen. Den Eischnee vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben. Das Mehl und das Backpulver zugeben, unterheben, die Milch und den Zitronensaft unterrühren, so dass ein beinahe flüssiger Teig entsteht. Wer möchte kann auch noch Zitronenschale zugeben, meine Zitrönchen waren dafür nur schon zu alt.  Den Teig in eine gebutterte Form geben und bei 180°C etwa eine halbe Stunde goldgelb backen. Mit Zitronen-Puderzucker-Guss überziehen, mit bunten Streuseln bestreuen.

  1 comment for “Zitronenkuchen in Perfektion

  1. 31. Januar 2010 at 10:14

    Schön, dass Du wieder zurück bist :-) Der Kuchen sieht wirklich lecker aus und Du hast ihn sogar verziert. Ich bin beeindruckt, soweit schaffen es meine Kuchen nie!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *